Ramiro Reixelo

Fliesenarbeiten

Sie benötigen neue Fliesen, benötigen den richtigen Ansprechpartner, dann sind Sie bei uns Goldrichtig.


Wir freuen uns auf Ihre Zusammenarbeit.


Verzichten Sie auf viel Schmutz und Lärm. Durch raffinierte Techniken gestalten wir Ihre Räume im Handumdrehen neu.


Was nutzt das beste Material wenn man es nicht optimal einzusetzen weiß?


Hier helfen wir Ihnen wir besitzen die Fähigkeiten haben das richtige Know-how um Ihre Wünsche und Ideen in die Realität umzusetzen.



Unsere Leistungspalette umfasst folgende Bereiche:
































Flieseninfo


Keramikfliesen oder Kacheln sind keramische Platten, die als Wandverkleidung im Innen- wie Außenbereich und als Bodenbeläge verwendet werden. Der Begriff „Fliese“ wird auch für Naturstein, Glas, Teppich usw. genutzt, um Bauteile ähnlicher Form zu klassifizieren.


Rohstoffaufbereitung

Seit den Anfängen der Keramikherstellung haben sich die verwendeten Rohstoffe nur wenig geändert. Basis ist der Werkstoff Ton als Hauptinhaltsstoff. Hierbei werden je nach Anwendung Gemische aus verschiedenen Tongruben verwendet. Neben Ton gehören noch andere mineralische Rohstoffe zur Rezeptur einer Keramik. Die wichtigsten Zuschlagstoffe sind Quarz, Kaolin und Feldspat. Je nach Anwendungszweck werden unter anderem auch Kalzit, Dolomite, Flussspat oder Schamotte beigemischt. Die Kunst bei der Aufbereitung ist es, unter anderem die Verhinderung der Entmischung vor der Formgebung und das Schrumpfverhalten beim Brand kontrollieren zu können. Diese Faktoren hängen zum großen Teil nicht nur von der Korngröße, sondern vor allen Dingen von der Kornform ab. Runde Körner sorgen für mehr Spannungen als scharfkantige.


Formgebung

Handgeformte Keramikfliesen findet man heute meistens nur noch bei Cotto oder bei Spezialanwendungen. In der modernen Keramikherstellung wird das Strangpressverfahren und die Pulverpressung (auch Trockenpressung genannt) angewendet. Beim Strangpressen wird aus einer plastischen Keramikmasse durch Extrusion ein endloses Band hergestellt und anschließend in Fliesengröße zerteilt(Spaltklinker). Im Trockenpressverfahren wird speziell aufbereitetes Keramikpulver mit hohem Druck in Formen gepresst und danach gebrannt.


Farben

Die Farbe des Keramikscherbens entsteht durch färbende Oxide. Diese Oxide sind entweder natürliche Bestandteile der Rohstoffe (beispielsweise Eisenoxid, Mangandioxid, Titandioxid) oder sie werden dem Scherben gezielt zugemischt (z. B. Kobaltoxid zur Herstellung blauer Farben).

Häufig wird die Oberfläche durch eine Glasur gefärbt. Hierbei handelt es sich um Gläser, die je nach Geschmack unterschiedliche Farben und Rauhigkeiten besitzen.

Zusätzlich werden die Glasuren häufig durch Drucke weiter veredelt. Farbpigmente und feingemahlene Gläser werden mittels Siebdruck, Rollentiefdruck, in malerischer Handarbeit oder anderer Verfahren auf die Glasur aufgebracht.


Keramikarten für Wand und Boden


Steingutfliese

Als Steingut (DIN EN 14411, Gruppe BIII, Anhang L) bezeichnet man Keramik, deren „Scherben“ nach dem Brand bei 950–1150 °C eine Wasseraufnahme von mehr als 10% aufweist. Vorteil ist die gute Bearbeitbarkeit sowie Dekorierungsfähigkeit. Aufgrund der hohen Porosität ist Steingut nicht frostfest und bleibt auf Anwendungen in Innenbereichen beschränkt. Hierbei ist die Hauptanwendung die Verwendung als glasierte Wandfliese.



Bei der Herstellung von Steingut unterscheidet man zwei Verfahren. Bei dem Einbrandverfahren (Monoporosa) wird auf die Fliese direkt nach der Formgebung flüssige Glasur aufgetragen. Anschließend wird die Fliese mit einem gewünschten Muster bedruckt. Beim Zweibrandverfahren (Biporosa) wird zuerst der Scherben gebrannt. Danach wird die Fliese glasiert und bedruckt und anschließend nochmals gebrannt.


Steinzeug

Steinzeug ist definiert als eine Keramik mit einer Wasseraufnahme von unter 3%. Aufgrund der geringen Porosität ist das Material frostbeständig. Gegenüber dem poröseren Steingut hat Steinzeug eine höhere Dichte und bessere mechanische Festigkeiten. Fast alle Fliesen für stark beanspruchte Anwendungsbereiche, zum Beispiel in Industrie, Gewerbe oder öffentliche Bereiche, sind aus unglasiertem Steinzeug, die man z. B. im Nürnberger Bahnhof sehen kann. Steinzeugfliesen mit Glasuren sind die klassische Bodenkeramik. Die techn. Eigenschaften der Glasur bestimmen die Abriebfestigkeit und die Rutschhemmung.

Im Gegensatz zum Steingut wird der Scherben bei 1150–1300 °C gebrannt. Durch Zugabe von Flussspat und anderen Flussmitteln kann die Porosität verringert werden.


Feinsteinzeug (FSZ) zeichnet sich durch eine sehr geringe Wasseraufnahme von weniger als 0,5% aus. Es stellt damit eine Weiterentwicklung der Steinzeugfliesen dar, deren Wasseraufnahme unter 3% liegt. Die Herstellung von FSZ-Fliesen erfolgt, indem man fein aufbereitete keramische Rohstoffe mit hohen Anteilen an Quarz, Feldspaten und anderen Flußmitteln unter hohem Druck trocken verpresst. Danach wird der Scherben in einem Rollenofen bei hohen Temperaturen (1200 - 1300°C) gebrannt.


Wegen der hohen Bruchfestigkeit und der guten Verschleißeigenschaften wird FSZ häufig in öffentlichen und stark beanspruchten Bereichen eingesetzt.


Am Anfang der Entwicklung wurde FSZ nur unglasiert hergestellt.

Die geringe Porosität erlaubt ein Polieren der Fliese, wobei eine besonders schön strukturierte und glänzende Oberfläche entsteht!


Durch das Aufbringen von unterschiedlich gefärbten Keramikpulvern oder durch lösliche Salze kann unglasiertes FSZ unterschiedlich dekoriert werden. Allerdings ist die Vielfalt der möglichen Optiken eingeschränkt. Deshalb wird in zunehmendem Maße glasiertes und bedrucktes FSZ hergestellt. Dieses Material bietet die Möglichkeit eine enorme Vielfalt an Dekoren zu erzeugen. Beispielsweise werden unterschiedlichste Steine, Hölzer, Stoffe, Kork, Leder etc. kopiert.

Von glasiertem Steinzeug unterscheidet sich glasiertes FSZ insbesondere durch eine etwas höhere Bruchfestigkeit und völlige Frostunempfindlichkeit. Die anderen Eigenschaften, wie z.B. chemische Beständigkeit, Rutschhemmung und Ritzhärte können je nach Art der Oberfläche sehr unterschiedlich sein.


Reinigen, Schützen, Pflegen

Feinsteinzeug matt und poliert

Neu verlegte Flächen


Kaum sichtbare Reste von Fugenmaterial oder Kleber lassen Schmutz anhaften und erschweren die spätere Unterhaltsreinigung. Deshalb sollten alle Beläge mit einem handelsüblichen Zementschleierentferner gereinigt werden. Rückstände von kunststoffhaltigen Verfugungen können mit einem Intensivreiniger entfernt werden.


Vorreinigung bei der Schutzbehandlung gebrauchter, verschmutzter Fliesen

Die Behandlung eines bereits benutzten Belages erfordert eine sorgfältige Vorreinigung. Es müssen alle Verunreinigungen und Pflegemittel von der Oberfläche und aus den Poren entfernt werden. Hierzu sollte ein im Handel erhältlicher Intensivreiniger unter Beachtung der Gebrauchsanweisung benutzt werden.

Schutzbehandlung gegen Flecken


Trotz der hervorragenden Eigenschaften von Feinsteinzeugfliesen kann es je nach Art und Benutzung des Belages zu Flecken kommen. Durch eine einmalige Behandlung mit einer handelsüblichen Schutzimprägnierung wird die Empfindlichkeit herabgesetzt und die Pflegeleichtigkeit erhöht. Das Eindringen von Schmutz, Ölen, Fetten, Wachs, Farben usw. wird so weit vermindert, dass kaum mehr Flecken entstehen, bzw. diese leichter zu entfernen sind. Empfohlen wird diese Behandlung für neu verlegte Beläge mit polierter Oberfläche. Auf strukturierten oder matten Oberflächen muss die Eignung überprüft werden, meist ist eine Imprägnierung bei sehr hellen und dunklen Belägen wirkungsvoll.

Einige Hersteller bieten werkseitig versiegelte, matte (aktuell auch polierte) Feinsteinzeugfliesen an.


Regelmäßige Unterhaltspflege

Zur regelmäßigen Unterhaltspflege empfiehlt sich die Zugabe eines handelsüblichen Pflegereinigers in das Wischwasser.

Zusätzliche Unterhaltspflege


Stark beanspruchte Böden brauchen gelegentlich eine Grundreinigung. Hierzu empfiehlt sich die Zugabe eines Intensivreinigers in das kalte oder lauwarme Wischwasser. Bei Kalkablagerungen oder Rostflecken sollte ein Sanitärreiniger benutzt werden.


Glasierte Fliesen

Glasierte Fliesen gibt es in vielen Farben und Dimensionen. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwei


Arten:

  • Wandfliesen, die in der Fachsprache Steingutfliesen heißen und Bodenfliesen, die aus Steinzeug oder Feinsteinzeug hergestellt sein können.
  • Allen gemeinsam ist die glasierte, geschlossene Oberfläche, die sehr unempfindlich und pflegeleicht ist. Nachstehend einige Hinweise zur Pflege dieser Beläge.


Erstreinigung von neuen Flächen

Sollten noch Reste von Fugenmörtel auf der Oberfläche sein, empfiehlt sich das einmalige Wischen des Belages mit einem handelsüblichen Sanitärreiniger nach der Gebrauchsanleitung des Herstellers.


Reinigen stark verschmutzter Flächen

Mit einem Grundreiniger lassen sich hartnäckiger Allgemeinschmutz, Reste von Pflegemitteln, fettige und ölige Verschmutzungen usw. leicht entfernen. In Sanitärbereichen, wie Bad, Dusche, Toilette empfiehlt sich die Reinigung mit einem Sanitärreiniger um Kalkablagerungen und andere Verkrustungen zu beseitigen.


Schutz und Pflege

Glasierte Fliesen können und müssen nicht imprägniert oder auf eine andere Art geschützt werden! Wachs- und acrylhaltige Produkte eignen sich nicht, da sie Schichten bilden können. Diese Schicht bindet Schmutz und erschwert die Unterhaltsreinigung. Zementfugen sind porös und können stärker verschmutzen. Durch eine Imprägnierung mit einem Fugenschutz wird das Verschmutzen reduziert und das Reinigen erleichtert.

Beachten sie immer die Gebrauchsanleitung der Hersteller.


Cotto oder Terrakotta

Basismaterial ist Kalkmergel mit starken „Verunreinigungen“ aus Quarzkrümeln. Man nennt dieses Gemisch auch toskanischen Schieferton. Der im Tagebau gewonnene Ton wird mit Wasser vermengt und geknetet wie Teig. Dieser wird darauf wie bei der Zubereitung von Weihnachts–Spritzgebäck durch einen Wolf gedreht und anschließend strang- beziehungsweise trockengepresst. Die raue Oberfläche wird nach dem Trocknungsprozess durch die Bearbeitung mittels Stahlbürsten erzielt. Alternativ wird die Grundmasse auch in Holzformen gedrückt und an der Luft getrocknet. Bei einer Temperatur von 950-1050 °C wird Cotto nach dem Trocknen dann in einem Ofen 36 bis 48 Stunden lang gebrannt. Dabei wird aus dem blau-grauen Ton durch Oxidation der typisch rötlich gefärbte Cotto. Bei dieser Herstellungsmethode können auch Reliefs oder Muster in den frischen Teig eingedrückt werden.


Klinker und Spaltklinker

Zu den sogenannten grobkeramischen Produkten gehören die klassischen Klinker. Bestehend aus Schamotte, Feldspäten und weiß- oder rotbrennenden Tonen (d. h. die Farbe entsteht erst durch den Brand), werden sie wie Cotto als Teig angerührt und im Strangpressverfahren geformt. Wenn bei der Trocknung eine Restfeuchte von circa drei Prozent erreicht worden ist, wird der Hartziegel glasiert oder unglasiert bei 1200 °C gebrannt. Hohe Kantenschärfe und Beständigkeit gegen Wasser und Frost lassen den Klinker zu einem idealen Boden- und Wandbelag für Außenbereiche werden. Als Vollmauerstein ist er relativ selten anzutreffen. Meistens handelt es sich bei seinem Einsatz um Verblendungen, die vor ein Mauerwerk mit einem Klinkermörtel aufgeklebt werden. In bestimmten Gegenden sind Vollklinker auch als Gehwegbelag anzutreffen. Hierbei handelt es sich meistens um unglasierte Sorten. Spaltklinker haben ihren Namen aus dem Produktionsprozess: Stranggepresste Klinker, die erst nach dem Brand gespalten werden, nennt man Spaltklinker. Auf der Rückseite sind dann die Rillen der Strangpressung zu erkennen. Bedingt durch die rückseitige Form ist die Anhaftung von Mörtel sehr gut.


Kriterien für die Gebrauchseigenschaften

Fliesen werden im Wesentlichen nach ihrer Wasseraufnahmefähigkeit, ihrer Frostbeständigkeit, ihren rutschhemmenden Eigenschaften und der Beständigkeit ihrer Oberfläche gegenüber Abrieb klassifiziert.

Keramikfliesen werden in 1. und 2. Wahl eingeteilt. Dabei werden sowohl optische, wie auch qualitative Anforderungen an Glasur, Oberfläche, Maßhaltigkeit und Wasseraufnahme gestellt. Fliesen mit groben Fehlern werden oftmals auch als 3. Wahl angeboten oder gelangen in den Ausschuss.


Wasseraufnahmevermögen

Gruppe Massen-% Wasseraufnahmevermögen

Ia höchstens 0,5 %

Ib höchstens 3 %

IIa 3 % bis 6 %

IIb 6 % bis 10 %

III mehr als 10 %


In der europäischen Norm DIN EN ISO 14411 werden keramische Fliesen und Platten nach ihrem Wasseraufnahmevermögen in fünf Gruppen unterteilt. Die Prüfung erfolgt nach DIN EN ISO 10545.

Frostbeständig und somit für den Außenbereich geeignet sind nur Fliesen und Platten der Gruppen Ia und Ib. Auch Fliesen, die auf überdachten Flächen wie etwa Balkonen vor Niederschlägen geschützt verlegt werden, müssen diesen Gruppen zugeordnet sein, da sie dort nicht frostgeschützt liegen. Das bedeutet nicht, dass sich die Fliesen nicht vom Untergrund lösen können. Dies hängt von der Gesamtkonstruktion ab.


Abriebfestigkeit

Die theoretische Beanspruchung der Glasur in der Nutzung wird mit einer Prüfung nach DIN EN ISO 10545-7 simuliert.


Klasse Umdrehungen typische Anwendungen

0 100 in der Regel nur theoretischer Wert

1 150 z. B. Barfuß- und Hausschuhbereich

2 600 z. B. leichte Beanspruchung im Wohnbereich

3 750/1500 z. B. in allen Wohnbereichen oder auf Balkonen

4 2100*6000/12000 z. B. bei hohen Beanspruchungen in Hauseingängen

5 >12000 bei höchster Beanspruchung, z. B. Garagen


Mit einer definierten Maschine und Zugabe von Wasser und definierten Schleifmitteln wird ein künstlicher Abrieb ermittelt. Als Ergebnis erhält man einen Wert, der angibt, bei welcher Anzahl der Umdrehungen sich eine sichtbare Veränderung ergibt. Diese Werte werden dann für eine Klassifizierung benutzt.

Bei unglasierten keramischen Fliesen und Platten wird der Tiefenverschleiß nach DIN EN ISO 10545-6 ermittelt. Mit Schmelzkorund und einer speziellen Schleifscheibe wird der „anfallende Abrieb“ gemessen. Das bedeutet, je geringer der Wert, desto verschleißresistenter ist die Keramik.


Rutschsicherheit

Bewertungsklassen

Gruppe Haftreibwert Neigungswinkel

R9 Minimum von 6 bis 10°

R10 erhöht von 10 bis 19°

R11 erhöht2 von 19 bis 27°

R12 groß von 27 bis 35°

R13 sehr groß über 35°


Verdrängungsraum

Gruppe Mindestvolumen (cm³/dm²)

V4 4

V6 6

V8 8

V10 10


Durch die Prüfung der Rutschsicherheit nach der DIN 51130 erfolgt die Einstufung in R-Werte. Je höher die hinter dem „R“ stehende Zahl, desto rutschhemmender und schlechter reinigungsfähig ist der Belag. Wie aus der Tabelle zu ersehen ist, gibt es die Bewertungsgruppen von R9-R13. Die BGR 181 der Berufsgenossenschaften findet jedoch keine Anwendung auf Fußböden in Arbeitsräumen, Arbeitsbereichen und betrieblichen Verkehrswegen, bei denen keine gleitfördernden Mittel zu erwarten sind. Regenschirme transportieren Wasser, also sollte immer auf die BGR 181 Rücksicht genommen werden. Bei Abweichung von der BGR 181 sollten die Berufsgenossenschaft und die Gewerbeaufsicht zum jeweiligen Bauobjekt grundsätzlich befragt werden, da es vorkommen kann, dass beide Institutionen unterschiedliche Meinungen haben können. In Bereichen, wo fettige, pastöse oder faserig-zähe Stoffe auf den Boden gelangen, müssen Fliesen eventuell auch noch einen „Verdrängungsraum“ besitzen. Dieser Verdrängungsraum ist der zur Gehebene hin offene Hohlraum unterhalb der Gehebene und wird nach vier V-Klassen bewertet. Der V-Wert gibt an, wie viel cm³ Flüssigkeit der Boden auf einem dm² mindestens aufnehmen kann.

Eine Besonderheit bilden Keramiken für nassbelastete Barfußbereiche. Diese Oberflächen werden nach DIN 51097 geprüft und in die Bewertungsgruppen nach GUV 26.17 A, B und C eingeteilt.

GUV 26.17 wurde durch GUV-I 8527 ausgetauscht (Bodenbeläge für nassbelastete Barfußbereiche).

Für den privaten Bereich gibt es keine Vorgaben. Dort sind polierte oder glattglasierte Keramiken anwendbar. Ein privates Schwimmbad oder eine private Sauna sollte aber nach den Regeln der GUV 26.17 Rutschsicherheit für nassbelastete Barfußbereiche ausgeführt werden.

Werden Bodenbeläge mit geringerer Mindestrutschhemmung geplant oder eingebaut (nach BGR 181/GUV 26.17) drohen im Unglücksfall Schadenersatz- oder Regressansprüche.


Säurebeständigkeit

Die folgende Norm findet auf die Säurebeständigkeit Anwendung: UNI EN ISO 10545-13.


Fleckempfindlichkeit

Fleckempfindlichkeit wird nach folgender Norm klassifiziert: UNI EN ISO 10545-14.


Formate (in Deutschland)

Bis in die 70er Jahre dominierte bei den Wandfliesen das Format 15 × 15 cm. Seitdem ist eine extrem große Zahl neuer Formate entstanden. Dabei ist die Tendenz zu immer größeren Fliesen zu beobachten. Inzwischen werden Fliesen mit einer Größe von 120 × 120 cm und darüber hinaus angeboten. Die gängigsten Formate liegen heute (Stand Sept. 2008) allerdings noch zwischen 25 × 33 und 30 × 90 cm bei Wandfliesen/Steingut sowie 33 × 33 und 45 × 90 cm bei Bodenfliesen/(Fein-)steinzeug. Aufgrund des überproportional steigenden Ausschusses und komplexerer Herstellungsverfahren sind größere Formate, normiert auf den Quadratmeterpreis, teurer.

Neben großformatigen Fliesen sind aber auch Mosaikfliesen verbreitet. Hiermit bezeichnet man Fliesen im Format 1 × 1 cm bis 10 × 10 cm.

Überdies existieren Formstücke für Sockelausbildungen, Bordüren, Treppenstufen, Ecken etc. Auch spezielle Arten von Schienen für Anschlüsse an andere Bodenbeläge, Ecken etc. sind erhältlich.

Zu unterscheiden ist zwischen dem Nennmaß und dem Werkmaß von Fliesen. Das Nennmaß (z. B. 15 x 15 cm) setzt sich aus dem Werkmaß (tatsächlichem Maß) und der halben Fugenbreite umlaufend, also der vollen Fugenbreite von ca. 3 mm, zusammen.


Fliesenspiegel

Ein Fliesenspiegel ist ein „freistehender“ Wandbelag, der nicht bis auf den Boden reicht. Typische Beispiele sind Rückwände von Küchenzeilen.


Fliesen

  • Mengenberechnung
  • Untergründe vorbereiten -Beton-
  • Untergründe vorbereiten -Dielenböden-
  • Dünnbettverlegung
  • Bodenflächen einteilen
  • Wandflächen -einteilen-
  • Wandflächen -Raumwirkung-
  • Fliesenlehre herstellen
  • Richtlinien festlegen
  • Fliesenanordnung
  • Fliesen kleben
  • Ecken und Nischen fliesen
  • Außenecken mit Profilen
  • Fliesenverlegung -diagonal-
  • Fliesenmatten verlegen
  • Fliesenkreuze
  • Fliesen schneiden
  • Bodenfliesen verlegen
  • Randfliesen zuschneiden und verlegen

Verarbeitung von Verlegeplatten- Holzfußböden

• Werkzeuge und Ausrüstung

• Sockelleiste entfernen

• Fußbodenleiste erneuern

• Lockere Dielen befestigen

• Bodendielen reparieren

• Bodendielen heraussägen

• Bodendielen auswechseln

• Nut- und Federdielen aufnehmen und erneuern

• Dielenfugen ausfüllen

• Bodendielen abschleifen

• Ausrüstung zum Abschleifen

• Vorbereitungsarbeiten

• Abschleifen

• Tipps zum Abschleifen

• Kalken

• Beizen

• Lackieren

Steinfliesen und Terrakottaplatten verlegen

• Vorbereitung

• Verlegung

• Versiegeln

• Verfugen

• Abschlussarbeiten

Wichige Links


  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweise zu Bildrechten
  • Verlinkungsrechte


Copyright © 2010 Ramiro Reixelo - Alle Rechte vorbehalten. IDEE, DESIGN und UMSETZUNG powered By EDV Beratung Hamburg